Osmanische Zeit
Hadzhi Hasan Mahala
die überlebende osmanische Mahala unterhalb von Nebet Tepe
Zwischen dem Montagsmarkt, der Altstadt und den östlichen Boulevards befindet sich noch ein Viertel mit einem Mahala-Bauwerk aus dem 15. Jahrhundert. Seit Jahrhunderten leben hier Bulgaren, Armenier, Türken und Roma Seite an Seite – die meisten Einwohner identifizieren sich heute als Türken, und unter den Straßen tauchen Spuren des alten Osttors auf.
Was noch nicht dokumentiert ist: Die Geschichte der Mahala ist in öffentlichen Quellen kaum dokumentiert; Hier werden nur überprüfbare Behauptungen gesammelt, und die Lücken sind real.
Warum dieses Viertel zählt
Dies ist das Viertel, das zeigt, was Plovdiv vor den Boulevards war: ein Mahala-Gitter aus dem 15. Jahrhundert, das im Zentrum erhalten geblieben ist und in dem seit Jahrhunderten bulgarische, armenische, türkische und Roma-Familien Tür an Tür leben. Unter seinen Straßen liegt das Osttor der antiken Stadt – drei Epochen auf fünfhundert Metern.
Für Besucher
- Was ansehen
- Die Ausgrabungen am Osttor, der Montagsmarkt und das Mahala-Gitter selbst – niedrige Häuser und enge Gassen unterhalb des Hügels.
- Wie lange
- Etwa eine Stunde, am besten auf der Strecke zwischen der Altstadt und Kamenitsa.
- Wann kommen
- Ein Wochentagmorgen, während der Markt läuft.
- Essen in der Nähe
- Die Snacktheken des Marktes sind vor Ort; Für Restaurants gehen Sie zurück ins Zentrum.
Mit Respekt besuchen: Die Mahala ist ein dicht bewohntes Haus und keine Attraktion – gehen Sie respektvoll vorbei und fragen Sie, bevor Sie Menschen fotografieren.
Woher der Name kommt
Es wird angenommen, dass der Name von einem türkischen Befehlshaber und einer religiösen Persönlichkeit, Hadzhi Hasan, stammt, dessen Name von der heute verlorenen Mahala-Moschee getragen wurde.
Anreise
Fünf Minuten zu Fuß östlich des Dzhumaya-Platzes, hinter dem Montagsmarkt; Leichtes Gelände mit leichten Steigungen zum Hügel hin.
Chronik des Viertels
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15. Jahrhundert
Die Mahala-Formen
Das Viertel nimmt in den ersten Jahrhunderten des osmanischen Filibe an den Ost- und Nordhängen unterhalb von Nebet Tepe Gestalt an.
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20. Jahrhundert
Die Stadt rund um die Mahala
Boulevards und Neubauten säumen das Viertel, doch sein Straßennetz und sein gemischter Charakter sind erhalten geblieben.
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heute
Die lebende Mahala
Ausgrabungen am Osttor bringen die antike Schicht darunter zum Vorschein; Die Mahala bleibt wohnlich und vielstimmig.
Menschen, Gemeinschaften und Institutionen
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Gemeinschaft
Die multiethnische Mahala
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Glaube
Die verlorene Hadzhi-Hasan-Moschee
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Institution
Der Montagsmarkt