Osmanische Zeit · Wiedergeburt
Kapana
die handwerkliche „Falle“ der Gassen, heute das Kreativviertel
Das Viertel zwischen der Dzhumaya-Moschee und der Altstadt behält seinen Grundriss der osmanischen Marktstadt bei: schmale, nach Handwerk benannte Straßen, die wie eine Falle ineinandergreifen. Im Jahr 1652 zählte Kapana etwa 880 Geschäfte, und nach Jahrzehnten des Niedergangs entwickelte sich Kapana zwischen 2014 und 2019 wieder zum kreativen Industrieviertel der Stadt.
Woher der Name kommt
Der Name geht auf das 15. Jahrhundert zurück, als zwei schmale Marktplätze Un Kapan und Büyük Kapan genannt wurden – die „Falle“ benannte nach und nach das gesamte Viertel.
Anreise
Eine Gehminute nördlich des Dzhumaya-Platzes – ebenerdig und vollständig für Fußgänger zugänglich.
Chronik des Viertels
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15. Jahrhundert
Die Marktfalle
Rund um den Kurshum Han wächst ein Handwerkerbasar; Die Straßen Zhelezarska, Kozhuharska, Abadzhiyska und Zlatarska erinnern an ihre Berufe.
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1652
880 Geschäfte
Reiseberichte verzeichnen einen Basar mit etwa 880 Geschäften – dem Handelszentrum von Filibe.
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1906
Das große Feuer
Ein Feuer zerstört einen Großteil des Stoffes; Das Viertel wird wieder aufgebaut, doch der Handel schwindet langsam.
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1970er Jahre
Vor dem Abriss gerettet
Ein Bebauungsplan sieht die Räumung des Viertels vor; Eine Architektenkampagne verteidigt es und 1983 werden zehn Gebäude rekonstruiert.
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2014
Das Kreativwirtschaftsviertel
Auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2019 füllt sich Kapana mit Studios, Galerien und Festivals.