Römerzeit, spätes 1. Jh. v.
Antikes Theater
Das wohl bekannteste antike Denkmal Bulgariens, erbaut in den 90er Jahren des 1. Jahrhunderts n. Chr. unter Kaiser Domitian. Es befand sich im Sattel zwischen zwei der drei Hügel und bot auf zwei Ebenen mit jeweils 14 Sitzplätzen etwa 7.000 Sitzplätze. Zwischen 1968 und 1984 untersucht und restauriert, gehört es zu den am besten erhaltenen römischen Theatern der Welt und ist noch immer Austragungsort der Opera Open und anderer Festivals.
Geschichte des Ortes
Wie man diesen Ort liest
Das antike Theater von Philippopolis ist eines der am besten erhaltenen römischen Theater der Welt. Es liegt im Sattel zwischen den Hügeln Dzhambaz und Taksim, wurde vor fast zwei Jahrtausenden erbaut und versammelt heute wieder Publikum unter freiem Himmel.
- Gebaut
- 1. Jh. AD
- Sitze (alt)
- 5.000–7.000
- Sitzplätze (heute)
- ≈ 3.500
Sitz der Provinz
Das Theater wurde im 1. Jahrhundert n. Chr. erbaut, wahrscheinlich unter Kaiser Domitian. Neben Aufführungen diente es als Sitz der thrakischen Provinzversammlung – auf seinen Marmorsitzen sind Ehreninschriften für Stadträte, Magistraten und kaiserliche Mitarbeiter erhalten.
Quellenspur: Wikipedia – Römisches Theater von Philippopolis ↗Wie es gebaut wurde
Der Außendurchmesser beträgt 82 Meter und die Sitzplätze – 28 konzentrische Reihen aus Marmor – fassten zwischen 5.000 und 7.000 Personen. Die Namen der Stadtviertel waren in die Bänke eingraviert, damit die Bürger wussten, wo sie sitzen sollten. Das Bühnengebäude (scaenae frons) war dreistöckig, mit ionischen und korinthischen Marmorkolonnaden und drei symmetrischen Toren.
Quellenspur: Wikipedia – Römisches Theater von Philippopolis ↗Ruin und Wiederentdeckung
Am Ende des 4. Jahrhunderts wurde ein Großteil des Theaters wahrscheinlich durch einen Brand oder ein Erdbeben zerstört und nach und nach begraben. Erst Anfang der 1970er Jahre wurde es nach einem Erdrutsch wiederentdeckt, bei dem etwa 4,5 m Erde abgetragen wurden. Seine Restaurierung durch Anastylose gilt als eine der größten Errungenschaften der bulgarischen Konservierungsschule.
Quellenspur: Wikipedia – Römisches Theater von Philippopolis ↗Eine Etappe bis heute
Mit seiner Ausrichtung nach Süden zur ehemaligen Unterstadt und den Rhodopen dient das Theater wieder als funktionierende Bühne und bietet in den warmen Monaten Platz für etwa 3.500 Zuschauer bei Opernaufführungen, Konzerten und Festivals.
Quellenspur: Wikipedia – Römisches Theater von Philippopolis ↗Datierung
Römerzeit, spätes 1. Jh. v.
Quellenspur: Wikipedia – Plovdiv ↗Architekt/Bauherr
in der aktuellen öffentlichen Quelle nicht identifiziert
Quellenspur: Wikipedia – Plovdiv ↗Heutiger Status
Öffentlich dokumentierte historische Stätte; Der detaillierte Besuchsstatus muss noch überprüft werden.
Karte öffnen ↗Öffentlicher Wikidata-Datensatz
- Typ
- Römisches Theater
- Adresse
- ул. "Цар Ивайло" № 2А, град Пловдив
Spuren und Belege
-
Beschreibung und historischer Kontext des antiken Theaters.
Quellenspur: Wikipedia – Plovdiv ↗ -
Koordinaten für das antike Theater.
Quellenspur: Wikidata – Koordinaten des antiken Theaters ↗ -
Medien und Lizenz für Antikes Theater: Antique-theater-plovdiv.jpg.
Quellenspur: Wikimedia Commons – Antique-theater-plovdiv.jpg ↗
Aktueller Status
Öffentlich dokumentierte historische Stätte; Der detaillierte Besuchsstatus muss noch überprüft werden.
Eigentum, Pflege und Institutionen
Der institutionelle Kontext verläuft über Gemeinde Plovdiv, Gemeinderat von Plovdiv und Stiftung Plovdiv 2019. Das ist nicht automatisch eine Eigentumsgeschichte, sondern eine überprüfbare Spur öffentlicher Pflege, Erinnerung oder Verwaltung.
- Gemeinde Plovdiv
- Gemeinderat von Plovdiv
- Stiftung Plovdiv 2019
Verbundene Personen
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Besuch und Orientierung
- Koordinaten
- 42.14684, 24.75101 · Wikidata-Koordinaten
- Bauzeit/Datum
- Römerzeit, spätes 1. Jh. v.
- Architekt/Bauherr
- in der aktuellen öffentlichen Quelle nicht identifiziert
Vollständiger Ereignisfluss
Alle 3 verknüpften Ereignisse sind nach Datensatztyp gruppiert.
historical_timeline 2 Einträge
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Das römische Theater wird gebaut
Eine entzifferte Inschrift datiert den Bau des antiken Theaters auf die 90er Jahre des 1. Jahrhunderts n. Chr. Die archäologische Übersicht der Gemeinde gibt etwa 6.000 Sitzplätze an; Der Standort bleibt ein aktiver zeitgenössischer Kulturort.
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Das römische Odeon
Das kleine antike Theater – das Odeon – wurde zunächst als Bouleuterion (das Rathaus der Stadt) mit etwa 350 Sitzplätzen erbaut und später als Theater umgebaut. Es ist das zweite antike Theater von Philippopolis.
cultural_programme 1 Einträge
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Maßstab des Europäischen Kulturmonats
Der Archivartikel „Pod tepeto“ beschreibt Plovdiv als die erste bulgarische Stadt, in der das große Kulturprogramm der EU stattfand. Das Programm wurde am 28. Mai eröffnet und lief bis zum 1. August 1999; Es werden etwa 5.000 Künstler genannt, darunter 3.000 bulgarische Künstler und 2.000 aus 45 Ländern, etwa 250 Veranstaltungen, darunter 80 Musikveranstaltungen, 45 Theaterveranstaltungen und 45 Ausstellungen/Kunstaktionen. Es werden auch Reparaturen am Schauspielhaus, am Kulturhaus der Stadt und am Antiken Theater erwähnt.
Rund um diesen Ort
Verbundene Orte zeigen, dass dieses Objekt Teil eines größeren städtischen Systems ist: Plovdiv und Die sieben Hügel (Tepeta).
Damals/heute
Damals Referenzfoto Aufdeckung des antiken Theaters – Bild 1 – damals/heute
Vergleich zwischen dem Archivbild „Freilegung des antiken Theaters – Bild 1“ und einem modernen, frei lizenzierten Bild des antiken Theaters.
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- Übereinstimmung
- gleicher Ort, ungefährer Blickwinkel
- Damals
- Bildnachweis: Realsteel007 Mediendatei CC BY 4.0 abgerufen 2026-06-19
- Referenzfoto
- Bildnachweis: CivArmy Mediendatei CC BY 4.0 abgerufen 2026-07-09
Archiv zu diesem Ort
Ausgrabungszeit, 20. Jh.
Aufdeckung des antiken Theaters – Bild 1
Fotoarchivmaterial von der Freilegung des antiken Theaters.
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Quelle: Wikimedia Commons – Razkrivane antichen teatur.jpg ↗
Ausgrabungszeit, 20. Jh.
Aufdeckung des antiken Theaters – Bild 2
Zweites Archivbild von der Freilegung des antiken Theaters.
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Quelle: Wikimedia Commons – Razkrivane antichen teatur1.jpg ↗