Nationale Wiedergeburt, 19. Jh.
Die Altstadt (Alt-Plovdiv)
Ein architektonisch-historisches Reservat auf Nebet, Dzhambaz und Taksim Tepe, berühmt für seine Wiedergeburtshäuser aus dem 19. Jahrhundert – wie das Kuyumdzhioglu-Haus (1847, heute das Ethnographische Museum). Seit 2004 steht es auf der vorläufigen Liste der UNESCO.
Geschichte des Ortes
Wie man diesen Ort liest
Die Altstadt von Plovdiv erstreckt sich über drei Hügel der Stadt, auf denen sechstausend Jahre alte Siedlungen übereinander liegen – thrakische, römische, mittelalterliche und am deutlichsten die bemalten Holzvillen der bulgarischen Nationalen Wiedergeburt.
- Reservieren
- ≈ 35 Hektar
- UNESCO (vorläufig)
- seit 2004
- Wohnen
- ≈ 6.000 Jahre
Sechstausend Jahre auf drei Hügeln
Das Reservat erstreckt sich über die Hügel Nebet Tepe, Dzhambaz Tepe und Taksim Tepe. Die Besiedlung begann bemerkenswert früh – etwa 4000 v. Chr. Nach der Expansion der Thraker unter Philipp II. von Mazedonien um 342 v. Chr. und ab 46 n. Chr. unter römischer Herrschaft ist der Ort seit mehr als sechstausend Jahren ununterbrochen bewohnt.
Quellenspur: Wikipedia — Altstadt (Plovdiv) ↗Die Stadt der Wiedergeburtszeit
Im 19. Jahrhundert machten wohlhabende Kaufleute Plovdiv zu einem wichtigen Wirtschaftszentrum. Die Wiedergeburtshäuser aus den Jahren 1800–1900 haben symmetrische Fassaden mit Erkern, geschnitzten Holzdecken und reichen floralen und geometrischen Wandgemälden, während sich in den Innenhöfen Gärten und Brunnen verbergen. Ihre vielen Stockwerke fallen den Hang des Hügels hinab.
Quellenspur: Wikipedia — Altstadt (Plovdiv) ↗Ein lebendiges Museum
Das architekturhistorische Reservat umfasst etwa 35 Hektar und steht seit 2004 auf der vorläufigen Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Es vereint die Kultur der Antike, des Mittelalters und der Wiedergeburt und beherbergt heute in seinen Häusern und Kirchen Museen und Kulturstätten.
Quellenspur: Wikipedia — Altstadt (Plovdiv) ↗Was es zu sehen gibt
Zu den bekanntesten Häusern zählen das Kuyumdzhioglu-Haus (1847), heute das Regionale Ethnografische Museum, mit einer Fläche von 570 m² und 130 Fenstern; das reich verzierte Hindliyan House (1835); und das Balabanov-Haus. In der Nähe befinden sich das mittelalterliche Hisar-Kapia-Tor und das Antike Theater.
Quellenspur: Wikipedia — Altstadt (Plovdiv) ↗Datierung
Nationale Wiedergeburt, 19. Jh.
Quellenspur: Wikipedia — Altstadt (Plovdiv) ↗Architekt/Bauherr
in der aktuellen öffentlichen Quelle nicht identifiziert
Quellenspur: Wikipedia — Altstadt (Plovdiv) ↗Heutiger Status
Öffentlich dokumentierte historische Stätte; Der detaillierte Besuchsstatus muss noch überprüft werden.
Karte öffnen ↗Öffentlicher Wikidata-Datensatz
- Typ
- Siedlungsteil
- Status/Schutz
- Tentativliste
Spuren und Belege
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Beschreibung und historischer Kontext für die Altstadt (Old Plovdiv).
Quellenspur: Wikipedia — Altstadt (Plovdiv) ↗ -
Koordinaten für die Altstadt (Old Plovdiv).
Quellenspur: Wikidata – Die Koordinaten der Altstadt (Alt-Plovdiv). ↗ -
Medien und Lizenz für The Old Town (Old Plovdiv): Renoviertes Haus in der Altstadt von Plovdiv.jpg.
Quellenspur: Wikimedia Commons – Renoviertes Haus in der Altstadt von Plovdiv.jpg ↗
Aktueller Status
Öffentlich dokumentierte historische Stätte; Der detaillierte Besuchsstatus muss noch überprüft werden.
Eigentum, Pflege und Institutionen
Der institutionelle Kontext verläuft über Gemeinde Plovdiv, Gemeinderat von Plovdiv, Regionales Geschichtsmuseum – Plovdiv und Internationale Messe Plovdiv. Das ist nicht automatisch eine Eigentumsgeschichte, sondern eine überprüfbare Spur öffentlicher Pflege, Erinnerung oder Verwaltung.
- Gemeinde Plovdiv
- Gemeinderat von Plovdiv
- Regionales Geschichtsmuseum – Plovdiv
- Internationale Messe Plovdiv
Verbundene Personen
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Besuch und Orientierung
- Koordinaten
- 42.14982, 24.75267 · Wikidata-Koordinaten
- Bauzeit/Datum
- Nationale Wiedergeburt, 19. Jh.
- Architekt/Bauherr
- in der aktuellen öffentlichen Quelle nicht identifiziert
Vollständiger Ereignisfluss
Alle 7 verknüpften Ereignisse sind nach Datensatztyp gruppiert.
historical_timeline 3 Einträge
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Ein führendes Handelszentrum auf dem Balkan
In dieser Zeit war Filibe neben Istanbul, Edirne, Thessaloniki und Sofia eines der größten Wirtschaftszentren auf dem Balkan. Wohlhabendere Bürger bauten schöne Häuser, von denen viele noch heute im Architekturreservat Alt-Plovdiv erhalten sind.
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Rettung der Plovdiver Juden
Am 10. März 1943 intervenierte Metropolit Kiril von Plovdiv für die zur Deportation versammelte örtliche jüdische Gemeinde und wurde zu einer der sichtbaren Figuren bei der Verhinderung der Deportation von Juden aus dem Vorkriegsgebiet Bulgariens.
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Ausstellungen zur Weltausstellung
In Plovdiv fanden 1981, 1985 und 1991 Fachausstellungen der Weltausstellung (Expo) statt. In den 1970er und 1980er Jahren wurden die antiken Überreste ausgegraben und die Altstadt vollständig restauriert.
municipal_programme 3 Einträge
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Kindergarten, öffentliche Küchen und Altenheim unter Bozhidar Zdravkov
Unter Bürgermeister Bozhidar Zdravkov eröffnete Plovdiv den zweiten Kindergarten seiner Art in Bulgarien und die Gemeinde stellte über einen Zeitraum von drei Jahren über 600.000 BGN zur Verfügung. Der Bau öffentlicher Küchen begann, der erste Bauabschnitt eines neuen Altenheims wurde fertiggestellt und eine Unterkunft für Bettler wurde geschaffen.
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Spezialisierte Verwaltung der Altstadt von Plovdiv
Am 1. April 1969 wurde eine spezialisierte Alt-Plovdiv-Verwaltung unter dem städtischen Volksrat geschaffen. Die Studie nennt ein Betriebsprogramm bis 1975 und 600.000 BGN für 1969, während das Jahresbudget der Stadt etwa 25 Mio. BGN betrug.
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Projektliste für den endgültigen Sofia-Abfalltransfer
Mit dem Erlass 307 des Ministerrats vom 30. November 2012 wurden bis zu 8.488.887 BGN für Infrastrukturarbeiten zur Umsetzung des Beschlusses vom 7. Oktober 2009 genehmigt. Im Anhang werden Arbeiten aufgeführt, darunter die Erweiterung des Maritsa-Südboulevards, Gehwege, Straßenbeleuchtung, eine Maritsa-Brücke mit Kreuzungen, der Nordboulevard, die Verbreiterung der Asenovgradsko-Straße, der Entwurf für die Tsarevets-Straße, die Komatevsko-Straße, der Ruski-Boulevard, die Innenstadt- und Altstadtbereiche, das Odeon-Projekt, die Ausrüstung der Blauen Zone, der Durchbruch zum Wasserpalast, Kindergärten, Fahrradwege, die südöstliche Umgehungsstraße und die Small Basilica.
governance_change 1 Einträge
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Kommunale Machtübergabe nach dem 9. September 1944
In der Studie des Regionalgeschichtsmuseums Plovdiv wird beschrieben, wie am 9. September 1944 die bisherige Gemeindeleitung unter der Leitung von Dimitar Kostov durch eine Verwaltung der Vaterländischen Front mit Dr. Asen Kozhuharov als Bürgermeister ersetzt wurde. Dies gibt einen Kontext zur offiziellen Bürgermeister-Chronologie.
Rund um diesen Ort
Verbundene Orte zeigen, dass dieses Objekt Teil eines größeren städtischen Systems ist: Plovdiv.
Damals/heute
Damals Referenzfoto Straße in Philippopolis, Januar 1878 – damals/heute
Vergleich zwischen dem Archivbild „Straße in Philippopolis, Januar 1878“ und einem modernen, frei lizenzierten Bild der Altstadt (Alt-Plovdiv).
Redaktionelle Prüfung: Diese automatisch erstellte Zuordnung eines historischen Bildes und eines Referenzfotos wird als vorläufige Referenz angezeigt; eine unabhängige redaktionelle Prüfung der visuellen Übereinstimmung, der Lizenz- und Urheberangaben sowie des Kontexts steht noch aus.
- Übereinstimmung
- gleicher Ort, ungefährer Blickwinkel
- Damals
- Bildnachweis: Unknown author Mediendatei Public domain abgerufen 2026-06-19
- Referenzfoto
- Bildnachweis: Faces&&Places Mediendatei CC BY 2.0 abgerufen 2026-06-19
Archiv zu diesem Ort
Januar 1878
Straße in Philippopolis, Januar 1878
Frühes Foto einer Straße in Philippopolis/Plovdiv, georeferenziert auf die Altstadt als ungefähren städtischen Kontext.
Redaktionelle Prüfung: Dieser automatisch aus Wikimedia Commons erstellte Archivdatensatz wird als vorläufige Referenz angezeigt; eine unabhängige redaktionelle Prüfung und eine präzisere Georeferenzierung stehen noch aus.
Quelle: Wikimedia Commons – 0530 Veröffentlicht am 17. September 1878 in der Filippopol-Straße (Polen), Januar 1878.jpg ↗