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1928: Das Erdbeben, Schaden und visuelle Erinnerung

Archivbilder vom Tschirpan-Erdbeben und den Schäden in Plovdiv zeigen, wie die Katastrophe zum Beweis für die Verwundbarkeit und den Wiederaufbau der Stadt wird.

Moderne earthquakearchive mediarecovery
Die Nationalbibliothek Ivan Vazov nach dem Erdbeben ist ein visueller Beweis für Schäden und Erholung.
Die Nationalbibliothek Ivan Vazov nach dem Erdbeben ist ein visueller Beweis für Schäden und Erholung. Unknown author

01

Bild vor der Interpretation

Bei Katastrophen kann ein Archivfoto selbsterklärend aussehen, muss aber sorgfältig gelesen werden. Zu den Beweismitteln gehören Datum, Ort, Kredit, Lizenz und Dateilink. Deshalb bewahrt die Archivschicht Medienmetadaten auf, nicht nur ein dramatisches Bild.

Quellen

02

Schäden im Stadtgefüge

Bilder rund um die Nationalbibliothek und das St. Josif-Krankenhaus zeigen, wie das Erdbeben an bestimmten Orten gesehen wird, nicht nur anhand aggregierter Statistiken. Damals/heute-Paare sind nützlich, weil sie den Schaden in einen modernen Referenzrahmen einordnen, aber ungefähr bleiben, bis der Standpunkt manuell überprüft wird.

Quellen

03

Wiederherstellung als unvollständiges Archiv

Diese Geschichte erfindet bewusst kein Wiederherstellungsbudget oder vollständiges Programm, wenn in der aktuellen Basis keines vorhanden ist. Stattdessen markiert es, was die Bilder beweisen und wo weitere Primärdokumente benötigt werden: Entscheidungen, Protokolle, Berichte und Zeitpresse.

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Die Messestadt: Ausstellung, Industrie und Moderne

Von der ersten Landwirtschafts- und Industrieausstellung im Jahr 1892 bis zur Wiederbelebung der Messe nach dem Krieg baute Plovdiv in der Öffentlichkeit ein Image als Stadt des Austauschs und der Wirtschaft auf.